Welcome to my blog beginning about me, you and Fast Lane Englisch!

Das ist doch kein Blog! Wo bin ich hier gelandet?

Alles mit der Ruhe. Das stimmt. Das hier ist kein Blog, aber der Anfang und aller Anfang ist schwer! Ich bin dabei eine Blog Seite aufzubauen. Mein Blog wird mein Platz sein, wo ich darüber schreibe, was mich und Fast Lane Englisch betrifft. Blogs über Englisch lernen gibt es wie Sand am Meer. Ich will was anderes mit meinen Ansichten anbieten.  Bis die Seite fertig ist, nutze ich dieses Plätzchen. Wenn sie soweit ist, sage ich Bescheid. Danke!

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Darüber würde ich mich sehr freuen!
Du kannst mir direkt eine E-Mail an karen.boyd@fast-lane-englisch.de schicken oder mich über meine Kontaktseite erreichen.

50 Fun Facts über mich 1.0

 
- Mein Geburtsort ist Miami, Florida. Meine Eltern kommen beide aus der Miami Gegend. 
 
- Ich bin in Vermont an der Ostküste der USA aufgewachsen. Man sagt, dass es dort mehr Kühe als Menschen gibt und es ist berühmt für Indian Summer, Bernie Sanders, Ahornsirup und ein teures Eis, das man hier in Deutschland kaufen kann. Ich bin seit 2007 nicht mehr dort gewesen und vermisse es. 
 
- Als meine Eltern beschlossen, sich zur Ruhe zu setzen, zogen sie zurück nach Florida. Home is where the heart ist. Wenn ich also in die USA reise, dann zu ihnen, was nicht so schlimm ist, wenn hier Winter ist. 
 
- Manchmal bekomme ich Heimweh nach amerikanischem Essen und beschließe, es selbst zu kochen. Das letzte Mal habe ich die Küche in ein Kriegsgebiet verwandelt, nachdem ich Barbecue-Sauce gemacht habe. Es war die Sauerei wert. 
 
- Ich liebe das Kochen, weil es mir die Möglichkeit gibt, kreativ zu sein und etwas Zeit zum "Spielen" zu haben. Es ist fast so, als wäre ich wieder ein Kind und würde mich im Hacken, Rühren und Abschmecken verlieren. 
 
- Weil ich das Kochen liebe, habe ich ein Bücherregal nur mit Kochbüchern. Mein erstes Kochbuch ist von 1978 und heißt „The Kids Cookbook. Yum, I Eat It.“ 
 
- Ich habe einen Farb-Tick. Meine Brille ist rosa, also wirst du mich zum Beispiel nie blau (außer Jeans) oder gelb tragen sehen. Die Kleidung, die ich besitze, ist entweder schwarz, weiß oder rosa. Ich habe ein einziges graues T-Shirt. Ganz schön mutig von mir. 
 
- Um beim Thema zu bleiben, ich liebe die Farbe Türkis, weil sie mich an Strandurlaube erinnert. Deshalb ist meine Website in diesem Farbton gehalten. Oder einige Wände in meinem Zuhause. Die anderen sind sandfarbig. 
 
- Ich kann nicht tanzen. Kennst du diese Videos, in denen Leute über heiße Kohlen laufen? In meiner Vorstellung sehe ich so aus. Deswegen habe ich beschlossen einen Tanzkurs für Anfänger zu machen. 
 
- Schon als ich ein Kind war, wollte ich Lehrerin werden. Damals dachte ich, alles, was sie tun müssen, ist, Geschichten vorzulesen, an der Tafel zu zeichnen, auf dem Spielplatz herumzulaufen und Jungs anzuschreien. 
 
- Nach dem Aufwachen ist alles, was ich tun kann, in erster Linie zu funktionieren. Es ist, als ob ich im Zeitlupen Modus bin. Nach einem oder zwei Kaffees lichtet sich der Nebel. 
 
- Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich eine Kaffeesucht habe. Wo wir gerade dabei sind, vielleicht sollte ich etwas dagegen tun. Oder vielleicht auch nicht. 
 
- Ich fahre ein 2005er New Beetle Cabrio. Er ist knallrot und hat ein graues Dach und Interieur und eine Seele. Deshalb kann ich ihn auch nicht verkaufen. Irgendwann muss ich es aber. Bitte halte deine Taschentücher für mich bereit. 
 
- Ich denke, dass der gesunde Menschenverstand immer weniger verbreitet ist. 
 
- Mein Lieblingsärgernis, also Pet Peeve, ist, wenn das Toilettenpapier "falsch herum" hängt. Das macht mich wahnsinnig und wenn ich es ändern kann, werde ich es tun. Egal, wo. Ich weiß, dass ich in diesem Punkt nicht allein bin. Gib es ruhig zu. 
 
- Wenn du ein Ordnungsfanatiker bist, dann schaue bitte nicht meinen Kühlschrank an! Er ist mit Magneten übersät. Ich habe einen für jedes Mal, wenn ich gereist bin, also bedeutet das eine ganze Menge Magnete. Der älteste ist von 1982. 
 
- Ich liebe Zimmerpflanzen, aber leider habe ich keinen grünen Daumen. 
 
- Gartenarbeit hingegen liebe ich. Für mich ist es wie malen, aber mit Pflanzen. 
 
- Langsam, aber sicher strukturiere ich den Garten mit trockenheitsresistenten Pflanzen um. Der Vorgarten ist jetzt nach drei Jahren fertig. Letztes Jahr musste er dreimal bewässert werden und dieses Jahr noch gar nicht. 
 
- Beginnend in 1991 absolvierte ich ein einjähriges Praktikum in Prag an einer Grundschule, wo ich Englisch als Fremdsprache unterrichtete. Damals in Prag zu sein, war eine faszinierende Erfahrung. 
 
- Als ich in Dresden lebte, habe ich Relocation Services für Amerikaner gemacht, die dorthin gezogen sind. Das Spannendste war eine Frau, die dort schwanger wurde. Ich begleitete sie durch die Schwangerschaft und war sogar mit im Geburtssaal. 
 
- Eine meiner größten und besten Herausforderungen als Englischlehrerin war es, einer gehörlosen Frau die englische Sprache beizubringen. 
 
- Ich habe viele Jahre lang Flöte und Altsaxophon gespielt. Leider musste ich sie aufgrund von Kieferproblemen aufgeben. 
 
- Nach meiner Kieferoperation vor langer Zeit konnte ich meine Augenbrauen sehr lange nicht bewegen. Heutzutage würden die Leute wahrscheinlich denken, ich hätte Botox genommen. 
 
- Ich kann mit den Ohren wackeln. 
 
- Berufsbedingt habe ich zwei Jahre lang viel Zeit in Liverpool verbracht. Ich kann die Stadt nur empfehlen. 
 
- Ich schlafwandle. Wenn mich niemand erwischt, räume ich die Küche auf. Es ist schön, in eine aufgeräumte Küche zu gehen, aber auch ein bisschen beängstigend. 
 
- Ein Flug, den ich von Frankfurt nach Atlanta hatte, musste wegen eines mehrfachen Triebwerksausfalls in Chicago notlanden. Ja, ich fliege immer noch. 
 
- Meinen ersten Job hatte ich, als ich 14 Jahre alt war. Ich arbeitete in einem Fastfood-Restaurant namens "Hardees". Ich musste eine braune und orangefarbene Polyester-Uniform tragen. Ich glaube, meine Mutter hat sie fünfmal gewaschen, bevor sie mich sie tragen ließ. 
 
- Ich schwamm mit einer grünen Meeresschildkröte auf Big Island, Hawaii. Das ist eine meiner schönsten Erinnerungen. 
 
- Am Molokini vor Maui habe ich mit einem Walhai geschnorchelt. Keine Angst - sie fressen Plankton. 
 
- Auf Grand Cayman habe ich eine Stachelrochen-Tour gemacht. Ich flippte aus, als es darum ging, sie zu füttern und hielt den Fisch, den ich in der Hand hielt, nicht von mir weg wie ich das machen sollte. Danach bin ich tagelang mit einem riesigen Knutschfleck auf der Brust herumgelaufen. Zum Glück war ich nicht die Einzige auf der Kreuzfahrt, die einen hatte. 
 
- Ich war schon auf fünf Kreuzfahrten. Da meine Eltern in Florida leben, ist eine Kreuzfahrt für sie wie eine Busreise hier in Deutschland. 
 
- Ich habe drei Küchen einer großen schwedischen Möbelfirma zusammengebaut. 
 
- Ich liebe den Geruch von frisch gemähtem Gras. 
 
- Als ich mit der Universität anfing, lernte ich Speed Reading. Selbst wenn ich jetzt versuche, langsam zu lesen, falle ich in die Gewohnheit zurück, was bedeutet, dass ich eine Menge Details verpasse. Das ist manchmal frustrierend. 
 
- Ich liebe Flanell-Pyjamahosen. Wenn ich könnte, würde ich sie den ganzen Tag über anziehen. 
 
- Im Jahr 2018 bin ich mit sieben Freundinnen für acht Tage nach New York City geflogen. Es war ein Abenteuer von der ersten Sekunde an, als wir am Flughafen in Düsseldorf ankamen, bis zu dem Zeitpunkt, als wir zurückfliegen mussten. Ich habe ehrlich gesagt nicht erwartet, dass die Reise so fantastisch wird, wie sie war. Sobald wir mit Corona durch sind, planen wir, nach Florida zu fliegen. 
 
- Ich bin mit englischen Bulldoggen aufgewachsen. 
 
- Ich habe selbst drei Hunde gehabt. Goofy war ein American Staffordshire Terrier, den ich bis zum heutigen Tag vermisse. Toby war ein Jack Russell, über den ich ein Buch schreiben könnte. Und jetzt habe ich Bizzy, einen 
Boston Terrier - Haveneser-Mix. And yes, Bizzy is busy! 
 
- Ich sage aus Spaß, dass Bizzy viel von mir abgekriegt hat. Ihr Fell, wie meine Haare, macht was es will und wir haben beide große Ohren. 
 
- Bizzy fand einmal eine Taube, die aus dem Nest gefallen war. Wir nannten ihn George. Bizzy und George wurden gute Freunde und machten sogar zusammen ein Nickerchen. Als er groß genug war, haben wir ihn freigelassen. Das war vor drei Jahren und George kommt immer noch regelmäßig uns besuchen. 
 
- Allein der Gedanke an einen Sprung ins kalte Wasser verursacht bei mir eine Gänsehaut. Wenn das Wasser kälter als 25° ist, brauche ich etwa 10 Minuten, um mich an die Temperatur zu gewöhnen. 
 
- Als ich ein Kind war, wachte ich mit einer Fledermaus auf meiner Brust auf. Auge in Auge. Es war Sommer und die Fenster waren offen. Seitdem machen mich Fledermäuse nervös. 
 
- Das einzige Lebensmittel, das ich als Kind nicht mochte und auch jetzt nicht esse, ist Rosenkohl. Igitt. 
 
- Ich liebe Popcorn mit Butter und Salz. Das macht für mich automatisch jeden guten Film besser. Wahres Comfort Food. 
 
- Peanut butter and jelly sandwiches. Ich bin damit aufgewachsen und esse sie bis heute. Noch ein Comfort Food. 
 
- Ich habe mir das rechte Handgelenk gebrochen und musste es operieren lassen. Dadurch habe ich gelernt, mit der linken Hand zu schreiben, und kann es immer noch tun. Übungssache! 
 
- Denglisch fasziniert mich. Mein neuester Lieblingsgebrauch ist Bra Tee, den ich im Supermarkt kaufen kann. Wenn ich ihn trinke, heißt das, dass ich keinen BH mehr tragen muss? Wenn das der Fall ist, werde ich ihr bester Kunde sein. 
 
- Ich hasse es, Socken zu tragen, und wenn es wärmer als 15°C ist, ziehe ich sie nicht an. 
 
- Als ich ein Kind war, sagte mir meine Tante, ich solle immer lächeln, weil meine Falten schöner wären, wenn ich alt bin. 



"Juh sink siss vill ahktuahlie voerk?"

Shadowing - 

 Verbessere deine englische Aussprache in 20 Minuten. 

 

Sich die Sprache anzuhören, klingt nicht gerade nach einem besonderen Tipp für das Lernen der englischen Aussprache?

 

 Und doch ist es erstaunlich, wie bewusstes Hören die Art und Weise ändern kann, wie du dein Englisch verbessern kannst.

 

Englisch wird von schätzungsweise 340 Millionen Muttersprachlern auf der ganzen Welt, mit unzähligen Akzenten und einzigartigen Aussprachen gesprochen. Das Ansehen von Filmen oder Fernsehserien ist ein Weg, um umgangssprachliche Begriffe zu lernen und sich mit der Alltagssprache von Muttersprachlern vertraut zu machen. Jedoch kannst du dir so auch versehentlich falsche Aussprachen und Sprachmuster bestimmter Dialekte aneignen.

 

 

„Listen and Repeat.“

 

Kennst du das noch von der Schule? Hast du das auch gehasst? Ich habe mich immer wie ein Vollidiot gefühlt als ich im Sprachlabor oder Klassenzimmer saß.

 

Inzwischen gibt es angenehmere Methoden Sprache, Aussprache und Betonung zu üben. Eine meiner Lieblingsmethoden ist das „Shadowing.“ Es ist eine Lerntechnik, bei der du ein Audio fast zeitgleich wiederholst, nachdem du es gehört hast. Ein Transkript hilft dir dabei die Bedeutung von dem Audio zu verstehen.

 

Warum ich Shadowing gut finde – Kleine Übung, große Wirkung.

 

Weil ich es selbst angewandt habe, um mein Deutsch zu verbessern. 

 

Als ich anno dazumal nach Deutschland gekommen bin, habe ich zwei Jahre in Nürnberg gelebt. Danach ging es nach Dresden. Mein Deutsch, besonders meine Aussprache, entwickelte sich für mich nicht positiv.

 

Mir wurde gesagt, wenn ich meine Aussprache verbessern möchte, sollte ich die Tagesschau schauen. Das war für mich damals eine Herausforderung, weil ich meistens nur Bahnhof verstanden habe, also habe ich die Nachrichten aufgenommen. Nachdem ich einen Beitrag zwei bis dreimal zugehört und einige Wörter nachgeschaut habe, habe ich wiederholt, was der Tagesschausprecher sagte. Ein Transkript von den Nachrichten hatte ich nicht, was bedauerlich war, weil ich einige Wörter nicht entziffern konnte. 

 

Diese Herangehensweise gab mir auch die Möglichkeit zu sprechen, ohne Angst mich vor anderen zu blamieren, weil ich alleine war. Habe ich mich verhaspelt, konnte ich ohne schlechtes Gewissen von Vorne wieder anfangen. Ich konnte mich mit meiner eigenen Stimme auf Deutsch vertraut machen. Meine Stimme auf Deutsch war mir nicht mehr so befremdlich und das gab mir Selbstvertrauen. 

 

Diese kleine Übung habe ich über ein Jahr wiederholt und ich freute mich jedes Mal, wenn jemand sagte ich klinge ein bisschen norddeutsch. Das gab mir Mut weiterzumachen. Heute kann ich sagen, hätte ich das nicht gemacht, hätte ich jetzt eine amerikanisch, fränkisch, sächsischen Akzent. Oje. Das wäre unschön.

 

Was ist „Shadowing“ und wie funktioniert es?

 


Language Shadowing oder Speech Shadowing als Sprachlerntechnik wurde von dem amerikanischen Linguisten Alexander Argüelles entwickelt bzw. popularisiert. Michael Erard erläutert mehr über Argüelle und seinen Erfolg mit Sprachen in seinem Buch „Babel No More.“ 

 

Beim Shadowing wiederholst du ein Audio-Stück Wort für Wort, während du zuhörst. Du hörst das Audio und sprichst die Wörter nach, ohne anzuhalten und zurückzuspulen, um sie zu wiederholen. Du versuchst während des Zuhörens gleichzeitig den Text wie ein Echo zu sprechen. 

 

Oder es anders zu formulieren – Du bist wie ein Papagei und die natürliche Fähigkeit eines Papageis, die menschliche Sprache zu imitieren, ist geradezu beeindruckend!

 

Was sind die Vorteile von Shadowing für das Sprachenlernen?


Einige Forschungen haben herausgefunden, dass Shadowing wirksam ist, um eine Sprache fließend zu lernen. An The National Taiwan University haben Forscher herausgefunden, dass Shadowing als Bestandteil vom Englisch lernen zu einer Besserung der Betonung und Aussprache geführt hat. Befürworter in der Dolmetscher- und Sprachlerngemeinschaft betonen auch mehrere Vorteile. 

 

Erstens wird gesagt, dass Shadowing dir hilft, die Aussprache einzelner Wörter und Sätze zu üben.  Beim Shadowing werden deine Mundmuskeln in Bewegung gebracht, während du die Aussprache von Wörtern trainierst, von denen Du weißt, dass sie korrekt sind.

 

Der Aspekt des Aussprachetrainings umfasst das zusammenhängende Sprechen. So werden - im Fluss der echten Sprache - einzelne Wörter komprimiert oder gehen in Wörter über, die davor oder danach kommen. Zum Beispiel „Do you want to go shopping with me?” “Wanna go shopping with me?”

 

Zweitens soll das Shadowing bei der Melodie von Sätzen helfen. Wenn du es gut machst, sprichst du nicht nur die Wörter richtig aus. Du verwendest auch die natürliche Intonation, um deine Sprache mit der richtigen emotionalen Ladung zu versehen. Zum Beispiel „I love coffee!“ I LOVE coffee!“ 


Dies ist wichtig, weil sich die Intonationsmuster zwischen den Sprachen unterscheiden. Es ist nicht nur das, was du sagst, sondern die Prosodie, mit der du es sagst, die für die (Fehl-)Kommunikation sorgt.

 

Als Nebeneffekt kann das Shadowing dir auch dabei helfen, Kollokationen, Strukturen und Vokabeln zu festigen, die du bereits kennst, wenn es als Teil einer größeren Lernroutine verwendet wird.

 

Zugegeben, Shadowing ist vielleicht nicht so effektiv, um die Sprache in dein Langzeitgedächtnis einzuprägen, wie die eigenständige Produktion und der Abruf einer Sprache bei einer Konversation. Trotzdem hilft dir jede Form der Wiederholung bis zu einem gewissen Grad, und Shadowing hat viel mehr Mehrwert als blinde Wiederholung. Es hat auch das Potenzial dich auf neue Wörter, Phrasen oder Strukturen aufmerksam zu machen, die du noch nicht kennst.

 

Wie soll das gehen?

 

Meine Empfehlung für die 5 Schritten des Shadowings.

Schritt 1: Höre den Text einmal an. (Mehr zu dem Text später.) Du solltest eine allgemeine Vorstellung davon haben, was vor sich geht. Vergiss nicht! Das Thema soll dich auch brennend interessieren! Deine Neugier ist dementsprechend höher und dein Wortschatz auch. Etwas zu hören, das dich nicht interessiert, ist wie Tapeten abzukratzen – öde und langweilig. (Außer du findest das spannend natürlich.)

 

Schritt 2: Höre das Audio noch ein paar Mal, bis du sicher bist, dass du so viel wie möglich von dem Text verstanden hast.

 

Schritt 3: Höre den Text nochmal an, während du den Text liest, und schlage alle Wörter nach, bei denen du dich nicht sicher bist. Wichtig ist, dass du Grammatik oder Vokabeln erst dann nachschlägst, wenn du den Text mehrmals gehört hast. Die Grammatik genaustens zu verstehen ist nicht wichtig und wird dich nur ablenken, also lieber später nachschlagen!

 

Schritt 4: Jetzt hast du den Text ein paar Mal angehört und ihn gelesen. Höre den Text jetzt nochmal an und wiederhole ihn so schnell wie möglich. Dein Ziel sollte sein, dass du ihn in der gleichen Geschwindigkeit wie die Aufnahme wiedergeben kannst. Anstrengend!

 

Schritt 5: Das ist jetzt schwer! Jetzt solltest du in der Lage sein, den Text fast auswendig zu wiederholen. Versuch es! Eine andere Variante, die mir auch persönlich geholfen hat, ist den Text mit deinen eigenen Worten zu sprechen, besonders wenn die Grammatik problematisch war.

 

Argüelles empfiehlt Shadowing beim Gehen sei am effektivsten. Das Gehirn ist andere Reize ausgesetzt und bekommt mehr Sauerstoff. Kombiniert mit einer guten Körperhaltung bist du wachsamer und kannst die Übung besser einprägen. Wenn er mehr als 30 Sprachen so lernen konnte, dann muss was dran sein!

 

Was brauchst du dafür?

 

1. Audiomaterial. 
Es gibt verschiedene Apps die kostenlose Shadowing Texte anbieten. Einfach „Shadowing Englisch“ eingeben und verschiedene Apps werden vorgeschlagen. „Shadowing“ von Elfiz Media bietet Texte für verschiedene Sprach Niveaus an. 

 

 

Ich empfehle Podcasts, die auch den Text anbieten. Zum Beispiel bei podcastsinenglish.com findest du Podcasts in verschiedenen Sprachniveaus und Text. 

 

 

Falls du einen Akzent bevorzugst, kannst du speziell auch danach suchen. Zum Beispiel, Voice of America bietet „VOA Learning English – Practice English Every Day” an. Damit kannst du die amerikanische Aussprache üben.

 

 

2. Zeitaufwand. 
Wenn du den Text hast, nimm dir 20 Minuten Zeit an einem ruhigen Ort, um zu üben. Am Anfang solltest du etwa 10 Minuten mehr einplanen. Fang mit einem kurzen Shadowing an. 20 Sekunden sind optimal, also fünf bis sechs Zeilen.

 

3. Geduld! 
Am Anfang wird Shadowing seltsam vorkommen und weil es so ist, geben viele, die es allein versuchen, schnell auf. Deswegen empfehle ich daraus dein persönliches Challenge zu machen. Versuche es vier Mal pro Woche vier Wochen lang. Was am Anfang komisch vorkommt wird zum Schluss ein Erfolgserlebnis. Dranbleiben ist die Devise!

 

 

Das ist ganz schön viel. Was hast du davon?

 

Shadowing ist eine wirkungsvolle Übung, mit der du deine Sprechfertigkeit verbessern kannst. Das Beste von allem ist, dass es eine großartige Möglichkeit ist, dein Englisch zu verbessern, wenn du niemanden hast, mit dem du üben kannst. Vor allem, wenn du, wie ich damals, mit deiner Aussprache unzufrieden bist, wirst du feststellen, dass es ein nützliches Werkzeug ist, um natürliches Englisch zu sprechen. Eine lohnende Investition! 

 

Jetzt stell dir vor, du hast das Challenge gemacht und möchtest jetzt ausprobieren, ob deine Aussprache tatsächlich besser geworden ist. Online gibt es viele Möglichkeiten für kleines Geld einen Muttersprachler als Sprachpartner oder Trainer zu finden, um deine Aussprache zu verbessern. Mit deinem Shadowing Training hast du dich bestens für diese Herausforderung vorbereitet. Sei gespannt wo die Reise hingeht und vergiss nicht – über dich selbst zu Lachen ist gesund!

 

Wenn du mehr darüber lernen möchtest oder gerne dabei Unterstützung haben willst, kannst du mir unter Kontakt schreiben. Ich würde mich freuen, dir helfen zu können!

Warum deine 

Aussprache 

auf Englisch wichtig ist.

 
Legst du viel Wert auf deine Aussprache? Ich hoffe ja!


Die englische Phonetik ist ein schwieriges Thema. Du kannst noch so gut Grammatik können und schon ein halbes Wörterbuch auswendig gelernt haben, aber wenn deine Aussprache nicht klar und deutlich ist, dann hast du ein Kommunikationsproblem.

Wenn du dich mit einem Englischsprachigen unterhältst, bemerkt dieser vielleicht nicht deine Grammatik oder deinen Wortschatz. Was er sofort bemerkt ist, ob deine Aussprache gut oder schlecht ist. Wenn deine Aussprache schwer zu verstehen ist, könnte man dein Englisch negativ beurteilen.

Und das wollen wir doch nicht, oder?

Hier ist eine Anekdote von Michael, den ich im Mai unterstützte. Er hatte geschäftlich in Atlanta zu tun und wurde ständig gefragt: "What? What?“ wann immer er etwas sagte. Er musste sich immer wiederholen, bevor sie ihn verstanden haben. Als er einen Kollegen fragte, ob sein Englisch nicht gut genug sei, sagte dieser, „Well, the truth is that you´re hard to understand.“ Knall hart. Danach traute er sich kaum noch, den Mund aufzumachen.

Für viele wird die Aussprache erst wichtig oder bewusst, wenn sie zum ersten Mal ihr Englisch außerhalb des Klassenzimmers sprechen müssen. Für diejenigen, die keine Gelegenheit hatten, Englisch außerhalb zu üben, beschränkt sich ihre Kommunikation auf die anderen Schüler und ihren Lehrer. Wie wichtig die Aussprache sein kann, ist daher nicht real.

Wenn man darüber nachdenkt, muss man bedenken, dass die meisten der anderen Kursteilnehmer deutschsprachig sind. Daher könnte das Englisch, das sie sprechen, ähnlich klingen wie Ihr eigenes. Das allein macht die Kommunikation untereinander einfacher, weil alle mit einem ähnlichen Akzent sprechen.

Das größte Hindernis ist manchmal aber der Trainer. Er hat vermutlich jahrelang schlechtes Englisch von seinen Schülern gehört, was es ihm leichter macht, die Trainees zu verstehen. Es ist fast so, als ob viele taub für Ausspracheprobleme geworden sind oder wegen des Lehrplanpensums keine Zeit haben die Aussprache zu verbessern oder konkret zu üben.

Für mich ist die Aussprache wichtig, aber viele sehen das nicht so:

„Ich möchte einfach nur in der Lage sein, mich auf Englisch zu verständigen. Die Aussprache ist mir dabei nicht wichtig.“

Aber ohne eine saubere Aussprache kann es zu Verständigungsproblemen kommen Denk an den armen Kerl von eben.

Wenn du dich auf Englisch mit Menschen aus anderen Ländern verständigen kannst, herzlichen Glückwunsch! Das ist eine große Leistung! Jetzt solltest du dir zwei Fragen stellen:

Ist mein Englisch leicht zu verstehen?
Ist mein Englisch angenehm zu verstehen?


Wenn du eine Aufzeichnung von einer Präsentation, Meeting oder sonstiges hast an dem du aktiv teilgenommen hast, höre es an. Konzentriere dich nicht darauf was du sagst, sondern wie du es sagst.

Wie findest du deine Aussprache?
Ist dir irgendwas aufgefallen?


Viele merken, dass sie zu schnell sprechen. Ist das bei dir auch der Fall?  Ich tendiere auch dazu. Es ist, als ob ich meine zurechtgelegten Worte schnell loswerden will. Wie sind deine Intonation und Betonung oder bist du eher monoton? Könntest du etwas verbessern oder bist du zufrieden?

Wie kannst du deine Aussprache verbessern, ohne ins Ausland reisen zu müssen?

Leider gibt es keinen Zauberspruch für eine perfekte Aussprache. Es gibt jedoch Möglichkeiten effektiver und schneller deine Aussprache zu verbessern. Ohne in die phonetische Welt von Englisch einzutauchen, hier meine  sieben Tipps deine Aussprache zu verbessern:


1. Record yourself!  
Die Empfehlung ist ähnlich wie oben. Schnapp dir dein Tablet, Handy oder Laptop und sprich für eine Minute über ein Thema, wofür du brennst. Wenn du auf Wiedergabe drückst, konzentriere dich nicht darauf, worüber du redest, sondern auf den Klang. Wie hört sich das an für dich? Gibt es einige Wörter, die doch unangenehm klingen? Wie ist deine Betonung und falls ja, Online findest du die Aussprachebutton meistens gleich neben der Bedeutung und schon hast du richtige Aussprache.

Wenn du aktiv Englisch lernst, empfehle ich diese Übung jede Woche dreimal zu machen. Nach einem Monat höre die allererste Aufnahme an und vergleiche
Ich tendiere auch dazu. Es ist, als ob ich meine zurechtgelegten Worte schnell loswerden will.
 
2. Speak slower!

Als ich Deutsch lernte, neigte ich immer dazu zu schnell zu sprechen. Dadurch wirkte ich unsicher und nervös. Ich dachte, wenn ich schneller redete, hörte sich das besser an. Musste ich etwas vortragen, hörte sich es so an, als ob ich meine zurechtgelegten Worte schnell loswerden wollte. Erst als ich lernte langsamer zu sprechen, waren viele Aussprachefehler, besonders mit dem „R“ beseitigt. Obwohl das mit dem „Ü“ immer noch ein Problem ist!

Wenn du langsamer sprichst, hast du mehr Zeit, um nachzudenken was du sagen willst und dich auf deine Aussprache zu konzentrieren. Lass dir Zeit und vergiss nicht richtig zu atmen!

Ich vergleiche es mit dem Autofahren in einer wunderschönen neuen Gegend. Bist du auf der Autobahn und fährst Vollgas fliegt die Landschaft an dir vorbei. Fährst du Landstraße kannst du auch die Landschaft betrachten. Ob Autobahn oder Landstraße kommst du trotzdem ans Ziel.

Sprich langsamer, lass dir Zeit und vergiss nicht richtig zu atmen. Dadurch kann dein Englisch besser klingen!


3. How´s your pronounciation of these consonants: TH, V, and W?
 
“Sis kwestschen iß tuu komplikätid vor mii.“


Wenn ich Deutsch spreche, gibt es einige Wörter, die ich vermeide, weil ich weiß, dass ich die falsch ausspreche. Wörter mit „Ü“ sind schwierig, aber leider nicht immer vermeidbar. Denke an das Wort „über.“ Wie soll ich das Wort vermeiden? Es geht nicht und glaube mir, weil ich es ausprobiert habe.

Genauso ist es mit Englisch. Zum Beispiel das kleine Wort „the.“ Es gibt Wörter, denen du nicht aus dem Weg gehen kannst. Jetzt musst du aktiv werden. Deine Mundmuskeln haben jetzt etwas zu tun! Schauen wir das genauer an.

„th“
Wenn du Englisch sprichst, muss sich dein Mund anders bewegen. Andere Muskeln werden eingesetzt und die müssen trainiert werden. Nimm das „th“ zum Beispiel. Öffne dein Mund leicht und setze deine Zunge zwischen die oberen und unteren Zähne. Jetzt blase die Luft aus dem Mund. Mit dieser Stellung kannst du erst das Wort „the“ üben und danach dein ganzes Repertoire von Vokabeln, die mit „th“ Anfangen üben. Wenn du diese Übung regelmäßig wiederholst, gehört „tzis tzeme“ zur Geschichte.

„v“
Für viele deutsche Muttersprachler ist die korrekte englische Aussprache von „v“ ein Thema. Das „v“ hört sich zu weich an. Sprich das deutsche Wort „wie“ aus und merke, wie dein Mund das „w“ formt. Jetzt sprich das Wort „very“ aus. Und jetzt „a very good university has good values.“
 
„w“
Umgekehrt wird „w“ zu hart ausgesprochen. „What“ wird zu „wwat“ oder „where“ wird ausgesprochen wie das deutsche Fragewort „wer.“ Das „w“ wird auf Englisch weich ausgesprochen, wie „uaeh.“ Probiere das mit what, when, weather, und dein Lieblingswort „homework.“ Das „w“ wird mit den Lippen fast wie ein Kuss ausgesprochen. Ganz weich.


4. Talk to yourself!
Diese Aufgabe ist Goldwert. Wenn du durch deinen Alltag gehst, sprich laut was du vorhast, gerade machst, oder wie dein Tag war. Du übst dein Englisch und gewöhnst dich an deine Stimme. Sei wachsam auf deine Aussprache. Stell dich vor einem Spiegel und beobachte deinen Mund und wie er sich bewegt. Vergleiche was du im Spiegel siehst mit einem Video von einem Muttersprachler. Was für Unterschiede kannst du feststellen?

5. English thrives on intonation and stress!
Englisch lebt von Intonation und Betonung. Sei nicht monoton! Intonation ist das Heben und Senken der Stimme. Betonung bedeutet, dass einige Laute oder Wörter in einem Satz lauter oder deutlicher sind als andere. Achte darauf das nächste Mal, wenn du Englisch hörst.
 
Lese Texte, Gedichte, Nachrichten oder Lieder laut vor und übertreibe mit der Intonation und Betonung damit dein Gehirn sich daran gewöhnt. Mehr dazu gibt es in meinem nächsten Blogartikel.
 
6. Do some one-on-one training!
Mit Einzeltraining hast du die Beste Möglichkeit gezielt deine Aussprache zu verbessern. Verschiedene Techniken und Übungen können gelernt werden, damit du sicherer bist. Falls du einen Akzent bevorzugst, kann speziell danach gesucht werden. Wichtig ist, dass an einer sauberen Aussprache gearbeitet wird. Korrektur und direkte Anleitung führen dazu das du die Regeln erlernst, alte Gewohnheiten ablegst, und weitere Fehler vermeidest.

An dieser Stelle möchte ich eine Sache loswerden. Ich werde oft gefragt, wie man spricht wie ein Muttersprachler sprechen. Welche meinst du? Aus Kanada, Irland, Neu Zeeland oder Malta? Ich plädiere dafür auf kein bestimmten Akzent zu setzen, sondern auf eine klare und deutliche Sprache.

Außerdem wenn du schon alle Staffeln von „Friends“ zehn Mal gesehen hast, ständig Kontakt mit Muttersprachler zu tun oder die Möglichkeit länger in einen Englischsprachigen Land zu verbringen, dann wird dein Akzent dadurch schon geprägt und kommt ganz automatisch.

7. Listen consciously!
Egal was du tust, um deine Aussprache zu verbessern, vergesse nicht, dass Dein Gehör eine wichtige Rolle dabei spielt. Beim Zuhören achte nicht nur was gesagt wird, sondern auch wie es gesagt wird. Merke die Intonation und Betonung. Es ist wichtig, dein Gehör und dein Hörverstehen regelmäßig zu trainieren, um schnell Fortschritte machen zu können.

Meinen letzten Tipp spare ich für meinen nächsten Blogartikel auf, weil es auch um das Gehör und Hörverstehen geht. Ich stelle eine Methode vor, die ich angewendet habe, um meine Aussprache auf Deutsch zu verbessern und womit ich viel Erfolg mit meinen Teilnehmern habe. Ohne diese Methode würde ich vermutlich ein US-amerikanisch, fränkisch, sächsisches Akzent haben und das wäre unschön!

Am Anfang von meinem Blogartikel habe ich von Michael erzählt. Seine falsche Aussprache vermittelte den Eindruck, dass er schlecht Englisch sprechen könnte. Alte Sprachgewohnheiten sind schwer loszuwerden, aber mit Geduld und Übung könnte er schnell seine Aussprache verbessern. Also ist er ein Beispiel davon, wenn du eine klare und angenehme Aussprache hast, werden deine Zuhörer sich freuen und das macht den Weg frei für bessere Kommunikation. 


Mit 3 Schritten deine Angst vor Englisch loswerden.

 

 

Hört sich das vielversprechend an? 

 

Ich bin mir sicher, dass du mit „Ja!“ geantwortet hast. Aber dann taucht die nächste Frage auf. 

 

Wie kann ich es wirklich schaffen weniger Angst vor Englisch zu haben? Wie kann ich meine Sprachbarriere überwinden? Komplexe Fragen! 

 

Eine Lösung ist, herauszufinden wo genau deine Baustellen sind und gezielt daran zu arbeiten. Wenn du genau weißt was du unternehmen musst, um weniger Angst zu haben, dann wirst du Selbstsicherheit und Vertrauen gewinnen. Ein Teilsieg ist erreicht!  

 

Also musst du deine Angst vor Englisch bekennen, einen Plan machen und los geht´s! 

 

Das wäre doch was, oder? Lass uns das genauer anschauen. 

Schau dir die Liste von den sieben häufigsten Gründen, die ich festgestellt habe, die die Angst vor dem Sprechen von Englisch ausmachen. 

 

Ich habe Angst…… 

 

1.   Fehler zu machen. 

2.   missverstanden zu werden. 

3.   andere nicht zu verstehen, weil sie zu schnell sprechen. 

4.   mich zu blamieren. 

5.   nicht mit Muttersprachlern mithalten zu können. 

6.   dumm oder ungeschickt im Umgang mit Englisch zu sein 
und sich lächerlich machen. 

7.    weil mir Vokabeln nicht einfallen. 

 

Nimm dir einen Moment Zeit, um darüber nachzudenken, welche Punkte am meisten zu deiner Angst, Englisch zu sprechen, beitragen. Falls du einen anderen Grund hast, der hier nicht aufgelistet ist, schreibe den dazu. 

 

Wenn du mit deiner Liste fertig bist, notiere welche dir am meisten und welche weniger Angst bereiten. 

 

Schaue jetzt in Ruhe deine Liste noch mal an und stelle dir die Frage: „Warum habe ich deswegen Angst?“ 

 

Die Antworten können vielfältig sein. Hier einige Beispiele: 

 

-     Es kann eine schreckliche Lehrerin in der Schule gewesen sein.  

-     Vielleicht hattest du eine negative Erfahrung im Ausland. 

-     Du bist extrovertiert. 

-     Du bist introvertiert. 

-     Du bist schüchtern. 

-     Öffentliches Sprechen macht dir auf Deutsch schon Angst. Auf Englisch noch viel mehr. 

-     Du hast angegeben Englisch zu können, kannst aber die 
Erwartungen vom Chef nicht erfüllen. 

-      Auf Englisch zu telefonieren ist unmöglich. 

 

Es hilft enorm deine Angst zu erkennen und sich damit auseinanderzusetzen. Angst reduziert die Fähigkeit deines Gehirns, dein Englisch anzuwenden, wie es eigentlich sein soll. Das heißt, wenn du Angst hast Englisch zu sprechen, kann dein Gehirn die Sprache nicht richtig verarbeiten. Dein Wunsch, dein Englisch zu verbessern wird gehindert und der Frust oder Verzweiflung steigt. Du verlierst mehr und mehr an Selbstsicherheit. 

 

 

Manchmal reicht es zu sagen, dass die auslösende Situation Schnee von gestern ist. Dein Wunsch Englisch zu sprechen ist größer als deine Angst. Du kannst sie annehmen und ab sofort auf das Jetzt konzentrieren, um voranzukommen. Manchmal ist das Problem tiefgründiger und Hilfe wird benötigt, weil die innerliche Blockade tiefer sitzt. Wenn du mehr über das Thema wissen möchtest, empfehle ich meinen Blogartikel „Warum ich es liebe die Angst vor Englisch zu nehmen“ zu lesen. 

 

Wenn wir jetzt deine Liste anschauen, schauen wir sie mit anderen Augen an. Was wir jetzt besser wissen: 

 

-        Warum du Angst vor Englisch hast. 

-        Woher kommt deine Angst. 

 

Nachdem du nun herausgefunden hast, wo und was deine Ängste sind, lassen wir uns auf unsere sieben Punkte zurückblicken. Viele davon kannst du ändern, wenn du deine Fähigkeiten und Kenntnisse verbesserst. 

 

Hier sind einige Möglichkeiten: 

-     Fehler zu machen – Unsicherheiten mit der Grammatik. 

-     Missverstanden zu werden – Probleme mit der Aussprache. 

-     Andere nicht zu verstehen – mangelndes Hörverständnis. 

-     Dich zu blamieren – fehlende Sprachpraxis, Unsicherheiten 
mit der Grammatik. 

-     Nicht mit Muttersprachlern mithalten zu können – fehlende Sprachpraxis. 

-     Dumm oder ungeschickt in Umgang mit Englisch zu sein und sich lächerlich machen - fehlende Sprachpraxis, Unsicherheiten mit der Grammatik. 

-     Vokabeln fehlen – Vokabeltraining, fehlende Sprachpraxis. 

 

Und wie hilft mir das weiter? 

 

Hast du schon ein Haus gebaut? Womit würdest du anfangen? Das Dach? Die Küche planen? Die Tapete aussuchen? Natürlich nicht. Du fängst mit dem Fundament an. Ohne ein starkes Fundament kann kein Haus entstehen. 

 

Mit einer Sprache ist es ähnlich. Ist dein Fundament stark? Ein starkes Fundament nimmt dir viel Angst, weil du schon mit den Basics klarkommst. Diese Basis gibt dir die nötige Sicherheit, um voranzukommen. 


Falls du da nicht sicher bist, ob deine Basis ausreichend ist, dann ist ein Refresher Kurs vielleicht das Richtige, besonders wenn der letzte Kurs schon lange her ist. Es gibt Online Englisch Tests, um schnell herauszufinden welches Niveau du ungefähr hast. Der nächste Schritt wäre einen passenden Kurs zu finden. Online gibt es viele Möglichkeiten Kurse zu belegen oder bei einer Sprachschule vor Ort. Falls du der App Typ bist, gibt es verschiedene Apps, um Vokabeln oder Grammatik zu üben. Hörverständnis ist eher dein Problem, dann gibt es Podcasts, YouTube, oder Hörbücher, die dir weiterhelfen könnten. Wenn das Sprechen dir schwerfällt, dann ist eine Konversationsgruppe oder Tandempartner vielleicht eher die richtige Wahl. Es gibt Angebote wie Sand am Meer! 

 

Das ist alles nichts für dich? 

 

„Ich habe all das schon ausprobiert und das hat überhaupt nichts gebracht. Kannst du was anderes vorschlagen?“ 

 

Es nutzt nichts. Übung macht der Meister und meine Erfahrung nach geht das am schnellsten mit Einzeltraining, besonders wenn du deine Angst überwinden willst. Mein Ziel ist es immer die Angst im Blick zu haben und gleichzeitig dein Englisch strukturiert aufzubauen. Wenn wir uns wertschätzen, vertrauen und Humor haben, ist der Erfolg nicht weit entfernt. Die Vorteile von Einzeltraining sind enorm.

Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass Menschen am schnellsten und effektivsten mit einem Einzeltraining ihre Angst verlieren und ihr Wunsch endlich Englisch sprechen zu können erreichen. Hier habe ich 10 (von vielen!) Vorteilen von Einzeltraining: 

 

1.      Das Training wird speziell auf deine sprachlichen Bedürfnisse abgestimmt. 

 

2.      Du hast meine volle Aufmerksamkeit. 

 

3.      Du kannst um so viel oder so wenig Fehlerkorrektur, Erklärungen 
und Feedback bitten, wie du möchtest. 

 

4.      Du kannst in deinem eigenen Tempo lernen. Die Vorschritte sind schneller,             weil du nicht von einer Gruppe gehemmt bist. 

 

5.      Du kannst an vertraulichen oder sensiblen Themen arbeiten, weil du 
sie nicht mit anderen Teilnehmern teilen musst. Es sind nur wir zwei! 

 

6.      Lerntechniken können individuell angepasst werden. Vokabeln 
und Grammatik werden dadurch schneller gelernt. 

 

7.      Es gibt keine Ablenkungen oder Unterbrechungen durch 
andere Teilnehmer. Du musst dich nicht mit anderen messen und kannst dich nicht verstecken. 

 

8.      Das Sprechen, Vertrauen und Selbstsicherheit werden von Session 
zu  Session stärker und deine Angst weniger. 

 

9.      Ich habe Verständnis, weil ich weiß, wie schwierig es ist eine Fremdsprache zu lernen. 

 

10.   Und das Wichtigste: Du lernst mit deiner Angst umzugehen, damit 
du dein Ziel Englisch zu sprechen erreichen kannst. Erleichterung und                      Selbstsicherheit statt Angst. 

 

Fassen wir jetzt alles zusammen. Dein 3 Stufenplan, um deine Angst vor Englisch zu verlieren: 

 

1.      Nimm dir die Zeit in Ruhe über deine Angst vor Englisch 
nachzudenken. Beantworte die Fragen: Warum hast du Angst vor Englisch? Woher kommt dieser Angst?  Wie willst du damit umgehen? Wichtig ist auch: Kannst du darüber reden? 

 

2.      Wo sind deine Schwierigkeiten mit Englisch? Welche Fähigkeiten 
und  Kenntnisse kannst du verbessern? 

 

3.      Mach dir einen Plan wie du das umsetzten kannst und hol dir Hilfe! 
Finde den richtigen Weg für dich. 

 

Falls du meine professionelle Unterstützung möchtest, bin ich gerne für dich da. Ich kann dir auf deinem Weg helfen oder dich dabei unterstützen die drei Schritte zu meistern. In nur 10 Stunden ist vieles erreicht!  Schick mir eine E-Mail und erzähle mir von dir und was du brauchst. Oder vereinbare ein kostenloses Kennenlerngespräch und wir treffen uns Online. Dabei können wir gezielt über deine Probleme sprechen und ein Actionplan erstellen, damit du schnell deine Ziele erreichen kannst. Gemeinsam finden wir für dich die passende Strategie. Wichtig ist, dass du dich bei mir gut aufgehoben fühlst, die denn die richtige Chemie spielt eine enorm große Rolle. Und noch eine Sache…ich beiße nicht! 

 

Kennst du meine anderen Blogartikel schon? Nein!? Dann solltest du unbedingt weiter nach unten scrollen! Die drei Artikel sind: 

 

-        Meine Top 3 Werte für Fast Lane Englisch: Wertschätzung, Vertrauen 
und  Humor 

-        Hilfe! Ich verhaspele mich immer auf Englisch. 

-        Warum ich es liebe die Angst vor Englisch zu nehmen. 


Hast du einfach eine Frage? Dann los! Gerne würde ich behilflich sein. Über Kontakt kannst du mir eine E-Mail schicken. 

 

Über einen Kommentar per E-Mail würde ich mich freuen. Hast du schon deine Angst vor Englisch überwunden, würde ich gerne von dir hören, wie dein Erfolg ausgesehen hat. 

10 Juni 2021


 

Wertschätzung, Vertrauen und Humor – 

Meine Top 3 Werte für Fast Lane Englisch. 

 

Dir sind Wertschätzung, Vertrauen und Humor wichtig? Dann haben wir etwas gemeinsam. Mit diesen drei Werten baue ich die Basis für Fast Lane Englisch damit du deine Angst vor Englisch verlierst und deinen Erfolg feiern kannst. 

 

Als Englisch Dozentin waren „Core Values“ immer ein Teil vom Lehrplan. Hatte ich Firm Unterricht, waren die Unternehmenswerte an prominenten Stellen als Hochglanz Poster zu sehen und konnten als Leitfaden herhalten.  Wenn ich mit meinen Schülern darüber gesprochen habe, war meist deren Meinung, dass die Werte von Oben kamen und für die unten keine Priorität hatten. 

Sie hatten das Gefühl, dass sie nicht vorgelebt oder kommuniziert wurden. Das Thema war nicht sehr beliebt. 

 

Bei anderen Firmen war das nicht der Fall. Es wurden einige Werte herausgesucht und gemeinsam ausgearbeitet. Die Werte leiteten die Firma von oben bis unten. Von den Firmen, wo das der Fall war, war es mit einer Unterrichtseinheit nicht abgehakt. Es wurde ausgedehnt und viele waren dankbar, weil sie es danach kompetent auf Englisch ihren Kunden vermitteln konnten. 

 

Da könntest du meinen, es wäre leicht für mich meine Werte für Fast Lane Englisch zu nennen, weil ich so viele Beispiele erlebt habe. Falsch gedacht! Ja, sie zu nennen ist kein Problem, aber sie genau zu beschreiben und umsetzen wurde doch knifflig. 

 

Diese Selbstanalyse war nicht einfach, aber dank Unterstützung, habe ich sie ausgearbeitet. Das Ganze ist klarer geworden und nicht zu ende. Man lernt nie aus und der Horizont wird jeden Tag ein Stückchen breiter. 

 

Ich habe mich am Anfang des Jahres mit Fast Lane Englisch selbstständig gemacht und mir ist es wichtig meine Werte dafür festzulegen. Für diesen Blogartikel fokussiere mich auf meine Top drei: 

-        Wertschätzung 

-        Vertrauen 

-        Humor 

 

Let the show begin with…. Wertschätzung 

 

Hast du versucht Wertschätzung auf Englisch zu übersetzen? Gar nicht so einfach. 

Wertschätzung war für mich ein schwieriges Wort als nicht Muttersprachler und ich habe lange dafür gebraucht die Bedeutung dieses Wortes richtig zu verstehen. Also musste ich dieses Wort verinnerlichen und habe es wegen der Tiefe lieben gelernt. 

 

Umgangssprachlich wird das Wort mit Anerkennung oder Lob gedeutet. Das habe ich am Anfang auch gedacht. Weit gefehlt habe ich gelernt! Das ist, als ob ich sage, dass ich schwimmen war, aber in Wirklichkeit war das Wasser nur knöcheltief. Vom Schwimmen kann da nicht die Rede sein. 

 

Wenn ich Wertschätzung kurz und knapp beschreibe, heißt es für mich auf meinen Gesprächspartner zu fokussieren und auf Augenhöhe zu sein. Er wird im Ganzen betrachtet und nicht nur als ein Teil. Das ergibt, dass die andere Person sich respektiert und anerkannt fühlt. Es entsteht eine Basis von Vertrauen. 

 

Ja, ja. Auf Augenhöhe sein. Das klappt nicht immer. 

 

Das stimmt. Das klappt auch nicht immer! Viele meinen auf Augenhöhe zu sein heißt ihre Abneigungen, Meinungen und Vorlieben einfach abzuschalten und sind dann frustriert, wenn es nicht geht. Ziel verfehlt und der Frust kriecht rein. 

 

Jeder von uns hat eine Grundlage, was er meint richtig oder falsch, positiv oder negativ, gut oder böse ist. Für mich heißt auf Augenhöhe zu sein, dass ich mich entscheide mich von meiner Grundlage so wenig wie möglich beeinflussen zu lassen. Ich bin in diesem Gespräch ohne Erwartungen und ohne vorher die Person schon abstempelt zu haben. 

 

Meine Innere Haltung ist dabei wichtig. Ich habe gelernt kurz in mich einzukehren und zu horchen, ob alles klar ist. Habe ich mich kürzlich geärgert und beschäftige mich immer noch damit? Ist mein Kopf zu sehr mit einem anderen Thema beschäftigt? Bin ich in dem Moment zu sehr mit mir selbst beschäftigt, dass ich die Lage von dem anderen nicht wahrnehmen werde? Es wäre schön, wenn ich eine Fernbedienung auf mich richte und auf die Aus Taste drücken könnte! Das geht nicht also muss ich immer kurz auf mein Innerstes klopfen und nachschauen. 

 

Die innere Haltung zu prüfen hat für mich viele Vorteile gebracht. Das befreit mich, um die andere Person besser anzunehmen, ohne sie zu meinen Zwecken ändern zu wollen, was früher Frustration meinerseits verursacht hat. Im Laufe der Zeit habe ich folgendes realisiert: 

 

-        Ich kann andere ermutigen, ohne sie zu bedrängen. 

-        Ich komme näher, ohne aufdringlich zu sein. 

-        Ich muss keine unnötigen Erwartungen versprechen. 

-        Ich kann meine Unterstützung anbieten, ohne Überredung oder Belehrung. 

 

Wenn wir uns auf diese Weise wertschätzen, respektieren und verstehen, können wir besser miteinander umgehen und sich somit einander vertraut machen. Es ist schon schwierig genug wenn jemand zu mir kommt, weil er Angst vor Englisch hat. Dieser Schritt hat allein schon so viel gekostet! Die Person kann sich frei fühlen, sich öffnen und muss sich nicht verstellen.  Die Chancen und Möglichkeiten für einen Dialog sind um ein Vielfaches größer. 

 

Meine Erwartungshaltung ist nicht, dass wir gleich denken oder die gleiche Meinung haben. Ich will nichts aufzwingen oder in eine Richtung drängen. Ich will, dass die Person sich fühlt, wertgeschätzt mit ihren eigenen Gedanken und Gefühlen zu sein, damit sie den Freiraum hat ihre Angst vor Englisch zu verlieren.  

 

Und das geht nicht ohne Vertrauen. 

 

„Ich habe niemanden vertraut, wenn es um mein Englisch geht.“ 

 

Einen Satz den ich schon sehr oft gehört habe. Zu oft. 

 

Für mich ist Vertrauen ein Gefühl der Zuversicht und Sicherheit, dass jemand sich kümmert und das durch Beständigkeit wächst. Es kann nicht wie ein Licht angeknipst werden. Es wächst langsam und muss gehegt und gepflegt werden. 

 

„Vertrauen ist keine Garantie für irgendetwas. Vertrauen ist wie der Boden, in den du etwas sähst. Es ist der erwähnte Nährboden, aus dem heraus etwas Wundervolles wachsen kann.“ Marus Schäfer 

 

Wenn eine Person mir sagt, dass sie Angst vor Englisch hat und das Thema offen anspricht, ist das für mich der erste Schritt zum Vertrauen. Für viele ist es wie ein Befreiungsschlag. 

 

Raus mit der Sprache und den Frust loswerden. Die Schulter senken, weil die Belastung endlich ein wenig abfällt und schwirrt nicht mehr im Kopf rum.  Die unschöne Wahrheit liegt jetzt auf dem Tisch und siehe da! Karen ist nicht weggelaufen und hat keine utopischen Hoffnungen gemacht. Anstatt hohe Erwartungen zu setzen, werden klare erreichbare Ziele gesetzt. Machbare Ziele die wir gemeinsam schaffen können. 

 

Vertrauen schaffe ich auch, weil ich die Angst vor einer Sprache nachvollziehen kann. Ich kann von meinen Erfahrungen erzählen und wie ich damit umgehe. Dieses Preisgeben von meinem Leben schafft auch Vertrauen und Gemeinsamkeiten. 

 

Mit Feinfühligkeit, Wertschätzung und Geduld kommen wir weiter. Eine Vertrauensbasis ist geschaffen und die Angst steht nicht mehr so im Weg, weil sie nicht mehr so sehr dominiert. Wenn Englisch dann nicht mehr als Feind gesehen wird, dann geht es meistens zügig weiter. Manchmal sogar, als ob nichts war. 

 

 

Aber nicht das Lachen vergessen. Humor ist wichtig. 

 

„​Wer über sich selbst lachen kann, muss den Spott ande­rer nicht fürch­ten. Sich nicht so wich­tig zu nehmen, sich und ande­ren Fehler und Schwä­chen zuzu­ge­ste­hen, ent­spannt und macht gelas­sen.“ 

 – Neurologin und Psychiaterin Prof. Dr. Barbara Wild 

 

Ganz ehrlich würde ich nicht hier sitzen und diesen Artikel auf Deutsch schreiben, hätte ich keinen Humor. Humor entschärft eine Situation und macht sympathisch. Humor macht lernen leichter, kann das Leben verlängern und vieles mehr. 

 

Wenn du jetzt meinst, dass ich ständig Witze erzähle, da liegst du falsch. Witze erzählen kann ich nicht. Erstens klingen die komisch, wenn sie aus meinem Mund kommen, und zweitens kann ich mir die nicht merken. Witze sollen die Stimmung aufheitern. Das funktioniert bei mir nicht. 

 

Meine Hilfe zur Selbsthilfe heißt Selbstironie. Ich schreibe das, weil ich über meine eigenen Makel selbst lachen kann. Ich muss mich nicht in brenzlige Situation hineinsteigern und meine Nerven bleiben geschont. Ich verhaspele mich andauernd, wenn ich Deutsch spreche und begegne dem mit Heiterkeit anstatt Selbstzweifel. 

 

Durch das Vorleben wie ich mit meiner eigenen Unsicherheit auf Deutsch umgehe, zeige ich wieviel einfacher es ist etwas lockerer entgegenzutreten als ein Riesentrara daraus zu machen. Nicht ärgern – Lachen lautet das Motto. Es hilft auch dir die Angst zu nehmen, dass über dich gelacht wird, weil du selbst über dich lachen kannst. 

 

Humor erlaubt, dass eine bessere Bindung entsteht. Hast du schon auf einen Mittwochabend um 19.30 einen Kurs geleitet? Für die Teilnehmer ist das Wochenende weit entfernt, der Tag war lang und jetzt müssen sie zwei Stunden Business Englisch lernen. Entweder hält man die mit Humor wach oder bringt Kopfkissen und Decken für das nächste Mal mit. Lachen bindet, schafft Entspannung und steigert das Vertrauen. Laughter is the best medicine!

 

Warum schreibe ich das ganze hier eigentlich? 

 

Weil es mir wichtig ist. Ich will, dass die Menschen zu mir kommen, wissen wofür ich stehe und wie ich es angehe. Ich biete keine super mega schnelle Lernmethode, die ihre Angst vor Englisch in null Komma nix wegzaubert. Wer das verspricht verkauft leere Versprechen. Ich biete dir meine Wertschätzung an damit wir uns vertrauen können und das mit einer Prise Selbstironie, damit du deine Angst vor Englisch besser im Griff hast, um endlich Englisch besser sprechen zu können. Wenn du damit einverstanden bist, können wir bestimmt gut zusammenarbeiten. 

 

Hast du schon meinen ersten Blogartikel „Warum ich es liebe die Angst vor Englisch zu nehmen.“ gelesen? Falls du Angst vor Englisch hast, findest du dich vielleicht wieder. Einfach nach unten scrollen!

 

 

 

 

 

 

 

Hilfe! Ich verhaspele mich immer auf Englisch!

01 Mai 2021 

Es ist unangenehm sich bei seiner Muttersprache zu verhaspeln. Aber bei dir fühlt sich das Verhaspeln auf Englisch wie eine mittlere Katastrophe an und hemmt das Sprechen ungemein? In diesem Artikel erfährst du mehr darüber und wie deinen eigenen Rettungsring dir helfen kann. 

Du willst dich gerade mit einer Kollegin aus Irland über einen Vortrag unterhalten und auf einmal kannst du es nicht. Die Gedanken sind futsch, dein Gesicht läuft rot an und du kriegst kein weiteres Wort mehr ausgesprochen. Es ist verflixt. 

Ich kenne diese Gefühlsszenerie, weil ich Expertin in Verhaspeln bin. Wenn ich mich verhaspele, verwende ich meinen Rettungsring. Der ist nämlich ein Spruch und heißt „ich und mein Polterdeutsch.“ 

Ich weiß nicht, wie lange ich diesem Spruch verwende, aber recht lange. Ich schätze, dass ich den damals von dem Horrorfilm Poltergeist abgeleitet habe. Kurz zusammengefasst: In dem Klassiker aus den Achtzigern geht es um Poltergeister, die eine Familie in Angst und Schrecken versetzen. Im übertragenden Sinne geht es manchmal genauso in meinem Kopf vor. Die deutsche Sprache spukt und poltert plötzlich rum und ich verhaspele mich. 

Bei den ersten paar Mal als ich den Spruch verwendete, öffnete für mich ein neuer Ausweg aus meiner Sprachblamage. Als meine Zuhörer über mein erfundenes Wort „Polterdeutsch“ lachten, hatte ich kurz Zeit mich zu sammeln, um noch mal anzufangen. Die Situation war für jeden entschärft. Inzwischen ist der Spruch ein Teil von mir. Freunde sagen mir sogar, dass mein Polterdeutsch wieder zugeschlagen hat, bevor ich es sagen kann. Und nur zur Info, unter Poltern leide ich nicht. 

 

Wieso verhaspele ich mich, wenn ich Englisch spreche? 

 

Dieses Jahr habe ich mir ein neues Laptop gegönnt. Es ist nicht, dass das alte nicht mehr funktioniert hat, aber es war fast unmöglich damit schnell zu arbeiten. Schnell zwischen Programmen zu wechseln, ging nicht und bei einigen Webseiten konnte ich mir einen Kaffee holen, weil es die Seiten so langsam hochgeladen hat. Habe ich zu viele Programme aufgehabt, dann war alles vorbei. Mein Laptop hat sich dann dazu entschieden, ein Nickerchen zu machen. Um damit vernünftig zu arbeiten, musste ich Programme immer wieder schließen, um es nicht zu überfordern. Es war frustrierend und das ist vielleicht untertrieben. 

Wenn du aufgefordert wirst Englisch zu sprechen, fährt dein Gehirn auf Höchstleistung wie ein Laptop. Auf einmal wird vieles aktiviert: dein Übersetzungsprogramm, deine Suchmaschine, deine Gefühlsbank, dein Nervensystem und noch einige mehr. Deine Prozesssteuerung ist überfordert. Dazu kommt der Druck schnell eine Antwort zu zaubern also redest du auch noch schneller. Kaum hast du deinen Mund aufgemacht und es ist passiert: Du hast dich verhaspelt. 

Das kann auch passieren, wenn man zu langsam spricht. Man fängt an zu sprechen, sucht fieberhaft nach Vokabeln und/oder die richtige Grammatik, verliert den Faden und hat sich verhaspelt. Was man sagen wollte ist weg und noch den Mut verloren, um noch mal von vorne anzufangen. Eine unangenehme Situation für alle entsteht, besonders wenn das Thema wichtig ist. 

 

Was kann ich dagegen tun? 

Sowie mit meinem alten Laptop, musst du lernen ein paar Programme zu beenden, um nicht überlastet zu werden. Das ist einfacher gesagt als getan, aber auch machbar. Nimm dir die Zeit, um genauer deine Probleme zu identifizieren, was die sind. Wenn ein Problem erkannt wird, dann kann meistens auch eine Lösung  gefunden werden.  

 

Vor kurzem hatte ich ein Training mit einem Mann mit B-1 Sprachkenntnissen, der sich für ein Job Interview vorbereiten wollte. Als ich Fragen basierend auf sein CV gestellt habe, hat er sich ständig verhaspelt. Er versuchte Sätze zu bilden, die er noch nicht beherrschen konnte. Also habe ich die Übung abgebrochen, um darüber zu sprechen. Es hat sich herausgestellt, dass er Perfektionist ist. 

Er wollte, dass alles was er auf Englisch sagt auch so perfekt klingt, wie sein Deutsch. Also, haben wir erstmal daran gearbeitet, das anzuwenden was er tatsächlich kann und nicht mehr. Der hat schnell die KISS (Keep It Short & Simple) Methode perfektioniert. Als er die Grammatikregeln, die er nicht beherrschte endlich über Bord geschmissen hat, fiel es ihm leichter sein Interview zu meistern. Er verhaspelte sich daraufhin kaum noch. 

Zwei Wochen später rief er mich an, um zu sagen, dass er die neue Stelle bekommen hat und darf dort an einem Firmkurs Englisch haben. Ich habe mich riesig für ihn gefreut. 

 

Such dir deinen eigenen Rettungsring!

Dein eigener Rettungsring hilft dir, wenn du dich verhaspelt hast. Wie vorhin beschrieben, ist meiner „ich und mein Polterdeutsch.“ Wenn ich mich auf Englisch verhaspele, ist es „Sorry! I lost my train of thought.“ Hier sind noch ein paar Beispiele: 

-         Sorry, I got that mixed up. 

-         Sorry, I messed that up. 

-         Sorry, I said that wrong, didn´t I? 

-         Let me say/try that again! 

-         I screwed that up! Let me try again. 

 

Wichtig ist es zu sagen, sobald du selbst merkst, dass du dich verhaspelt hast. Das Timing ist wichtig! Dann hast du die Zeit dich wieder zu fangen und dein Zuhörer hat sicherlich Verständnis für deine Situation und lässt dir auch Zeit. Lern deinen Satz in und auswendig! Wenn die Situation wieder vorkommt, hast Du ihn automatisch immer parat. 

Wie soll ich das denn üben? 

Selbstgespräche sind ein toller Anfang! Ich führe die ständig, und zwar im Auto. Alle die, die vorbeifahren denken bestimmt, dass ich meine Freisprechanlage nutze. Pustekuchen! Ich rede mit mir selbst. Diese Zeit nutze ich um mich vorzubereiten, damit ich die Vokabeln, Grammatik und Satzstellung schon bereit habe. 

Wenn deine Sprachkenntnisse nur im Kopf stattfinden, wirst du nur mühsam Leichtigkeit mit dem Sprechen erlernen. Durch Selbstgespräche trainierst du deinen Kopf das was du auf Deutsch denkst auf Englisch zu sagen. Je mehr du das umsetzt, umso leichter fällt es auch zu sprechen. 

Du kannst mit kleinen Schritten anfangen. Zum Beispiel frühmorgens willst du einen Kaffee trinken. Anstatt zu sagen: „Jetzt brauch ich einen Kaffee.“  sagst du „I need a coffee.“  

Oder führe ein richtiges Selbstgespräch: 

“Should I have a salad or a pizza for lunch?” 

“I think you should have a salad. It´s healthier.” 

“But I love pizza.” 

“Well, get a pizza then. Don´t forget to go jogging later on.” 

“No, you´re right. I´ll get a salad. You know that I hate jogging.” 

Oder wenn du über deinen bevorstehenden Tag nachdenkst, sag es auf Englisch: 

„Today I´m going to finish work early because I have a dentist appointment. After that I have to do my grocery shopping. It´s Anne´s birthday. Don´t forget to call her...”  

 

Mit dieser Übung hast du auch die Möglichkeit deinen Rettungsring zu benutzen. 

„ Today I´m going to finish work early why…..I messed that up!.....Today I´m going to finish work early  because I have a dentist appointment!” 

Diese Selbstgespräche zahlen sich aus! Du übst deine Englischkenntnisse und bekommst Vertrautheit, wie du selbst auf Englisch klingst. Viele mögen nicht wie ihre eigene Stimme klingt. Mit dieser Übung lernst du auch darüber weg zu kommen. Wichtig ist das in deinen Alltag einzubauen. Practice makes perfect! 

Durch Selbstgespräche führen und Gebrauch von deinem Rettungsring bist du gewappnet wesentlich entspannter kommunizieren zu können. Als nächsten Schritt könntest du einen Tandempartner suchen oder an einem Konversationskurs teilnehmen. 

 

Sich zu verhaspeln – keine Angst mehr haben! 

Grundsätzlich empfehle ich auf das Positive zu achten, anstatt über das Negative zu grübeln. Falls du dich verhaspelst, lerne damit umzugehen und versteck dich nicht. Nutze deinen Rettungsring und fang von Vorne an. Wenn du es dann geschafft hast, was du vorhattest zu sagen, dann sollst du dich innerlich loben und feiern! Positive Konditionierung ist angesagt! Es wird von Mal zu Mal einfacher durchzuhalten. Dein Ziel ist, wenn du dich verhaspelt hast, irgendwann nur mit den Schultern zu zucken, als ob fast nichts gewesen ist. Die Zeiten als du Angst hattest dich zu verhaspeln gehören endlich zu deiner Vergangenheit. 







Warum ich es liebe die Angst vor Englisch zu nehmen.


 

 

25 April 2021
"Ich habe Angst vor Englisch." Wie oft habe ich diesen Satz gehört? Ganz ehrlich? Nicht so oft. Die meisten wissen, wo sie ihre Probleme haben und können gezielt dagegen ankämpfen. Bei den anderen steckt aber oft eine Angst dahinter, die sie nicht erklären können. Erst dann wird es für mich als Englisch Coach richtig interessant.

Ich kann es so erzählen. Wenn ich am Strand bin, beneide ich immer die Menschen, die sofort ins kalte Wasser springen können. Wie gerne ich das tun würde! Wenn ich nur daran denke, kriege ich jetzt eine Gänsehaut.  Ich gelange ins Wasser nur Zentimeter für Zentimeter bis es endlich über meinen Bauchnabel ist und erst dann habe ich Mut reinzuspringen. Es dauert halt seine Zeit, aber ich habe es geschafft. Und jedes Mal frage ich mich, wieso das so lange gedauert hat. Es war doch nicht so schlimm.
 

Diesen Vergleich ziehe ich mit meinen Schülern. Die einen haben fast keine Schwierigkeiten sofort loszulegen und saugen Englisch auf wie ein Schwamm. Das beeindruckt mich immer sehr. Andere müssen Zentimeter für Zentimeter kämpfen, um voranzukommen.  Letztendlich aber kommen beide ans gleiche Ziel: Sie können Englisch sprechen. Der Weg zum Ziel war halt anders. 

Für viele ist eine Sprache zu lernen nicht einfach, besonders wenn man schon lange aus der Schule ist und die Sprache seitdem nie gebraucht wurde. Einfach ein bisschen Training, Netflix mit Untertiteln gucken oder mal eine E-Mail mit Hilfe von Google Translator zu schreiben, um wieder reinzukommen, kann schon helfen. Aber was, wenn plötzlich etwas Neues ansteht und das noch auf Englisch? Das ist ein Schupps ins kalte Wasser.  Ab diesem Moment bist Du konfrontiert mit einem Problem und wirst aus Deiner Komfortzone geschmissen. 

Die Komfortzone Verlassen
 

Ich kenne diese Situation. Deutsch zu lernen ist echt hart. Die Sprache kann ich jetzt ziemlich gut, finde ich. Hat nur ein paar Jährchen gedauert das zu erreichen, was ich jetzt kann. Bis heute habe ich meine Komfortzone so oft verlassen, dass ich darüber ein Buch schreiben könnte. Das ist auch ein Grund, wieso ich Menschen mit Angst vor Englisch am liebsten helfe, weil ich das nachvollziehen kann.
 

Zum Beispiel werde ich nie vergessen als ich das erste Mal Deutsch vor einer Gruppe wildfremder Menschen in Nürnberg über Lernpläne sprechen musste. Die Wörter, die ich zurechtgelegt hatte, waren auf einmal weg. Ich habe fast alles vergessen, was ich sagen wollte. Ich konnte mich nicht mal auf Englisch erinnern. Meine Stimme war nur am Zittern. Meine Hände klitschnass. Die Gruppe nackig vorzustellen hat auch nicht geklappt. Als endlich die Fragen kamen, habe ich nur Bahnhof verstanden. Ich habe Deutsch im hohen Norden gelernt. Fränkisch war für mich, wie eine andere Sprache. Das war ein Horror. Irgendwie habe ich es überlebt und doch nicht meine fünf Sachen gepackt um nach Hause zu fliegen. Zu fliehen ist doch ein Urinstinkt, oder? 

Danach habe ich Angst vor Deutsch in bestimmten Situationen gehabt und Deutsch auf höherem Niveau zu sprechen fiel mir echt schwer. Wenn das der Fall war, hatte ich regelrecht Panik. Meine Komfortzone schrumpfte auf die Größe von XXS. Aber was nutzte das? Ich lebte in Deutschland und musste mich durchschlagen und entdecken, was mich schneller voranbringt, um diese verflixte Sprache zu lernen. 

Ich musste in meiner Vergangenheit rumwühlen, um raus zu bekommen, wieso ich so eine Angst hatte. Sonst konnte ich es nicht erklären. Ich habe dann nachgedacht, wieso das ganze Theater überhaupt entstanden ist. Habe ich schlechte Erfahrung gemacht als ich Französisch oder Deutsch Unterricht hatte? Nein, die Lehrer waren gut, also war es das nicht. Und dann fiel mir was ein. 

Konfrontation mit der Angst - Die neunte Klasse 

Damals als ich mit der neunten Klasse angefangen habe, haben wir ein Buch bekommen. Ich würde sogar behaupten, das trockenste Buch, das ich jemals besaß. Es war vollgestopft mit willkürlichen Listen von Vokabeln und Definitionen. Jede Woche gab es eine Liste zu lernen. Die meisten Vokabeln kann